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Erzählungen einer Arnika - Bergwohlverleih

ARNIKA

 

Droben auf des Berges Höh’n
Wächst es herrlich anzuseh’n.
Goldgelb ihre Blütensterne,
leuchten schon aus weiter Ferne.

Dunderblume wird sie auch genannt,
doch – dies ist nicht allgemein bekannt –
schützen soll sie Hof und Haus
vor dem Blitzschlag und manch Graus.

Das Kräutlein hilft nicht nur bei Wunden,
es hat schon Rheuma überwunden.
Hast du verrenkt dich, blaugeschlagen,
schnell kann es deinen Schmerz verjagen.

Es wirkt bei Gicht und Hexenschuss,
bei Muskelkater, Pferdekuss.
Gern reibt der Bauer Arnika auch ein
bei kranken Eutern und manch andrer Pein.

Einst wuchs „Berwohlverleih“ auf vielen Wiesen,
zur Freude von Insekten und manch lieber Kuh,
doch heute kann er dort nicht mehr erspriessen,
denn Pestizide setzen ihm gehörig zu.

Drum lasst dies „Engelkraut“ nur stehen.
Der Bauer sollt’ es auch nicht mähen
und stets nur sparsam Biodünger streun,
auf dass sich alle Seelen weiter freun. 

 

Arnika

 

QUELLE 

Scholz, Heinz: https://www.textatelier.com/index.php?id=3&link=480

Dieser Blog wurde nach bestem Wissen verfasst. Wir haben die Informationen sorgfältig recherchiert, uns mit Fachleuten unterhalten sowie andere Quellen und Bücher herangezogen. Alle Angaben sind jedoch ohne Gewähr.

 

AUTOR

Beitrag: Brüder Unterweger Team / Gedicht: Heinz Scholz